Warum BildungsKUNST

Philosophie über einen neuen Begriff: BildungsKUNST

Was hat Kunst mit Bildung zu tun?

In der Kunst geht der Künstler in Beziehung mit einem Motiv, der Musik oder der Literatur. Er gestaltet die Inspiration auf seine eigene Weise, mit seinen Möglichkeiten und aus seiner individuellen Perspektive und setzt das in Tanz, Theater, Vortrag, Gemälde, Skulpturen oder in Musik und Bewegung um.

Bei der Bildung oder dem Lernen gehen wir in Beziehung mir einem Phänomen oder einem Menschen, der uns etwas vormacht oder erzählt. Auch hier läuft ein innerer Bildungsprozess statt, der ganz individuell ist.

Gute Lernbegleiter, Lehrer oder Pädagogen begleiten diesen Prozess achtsam und mit absoluter Präsenz. Sie gehen in Kontakt mit diesem Menschen, sei es durch Gespräch, Körpersprache oder durch eigenes Tun.

Auch das eigene Lernen ist Kunst, denn der lernende Mensch geht in Beziehung mit der Inspiration und sein Gehirn, Körper, Seele und Geist verwerten das Aufgenommene zu neuen Mustern und Spuren im Gehirn und gestalten Neues.

Geschieht dieser Prozess mit Sinn und ist eingebettet in ein Lernerlebnis mit einer Beziehungsperson bleibt das Gelernte nachhaltig verankert.

Insofern ist Bildung, Lernen und Lehrer auch BildungsKUNST.

Wir sollten Bildung mehr aus dieser Perspektive betrachten und nicht ausschließlich funktional. Das verändert unsere eigene Lernkultur und die Haltung der Pädagogen und Eltern – ja der ganzen Gesellschaft.

Bettina Sarnes

 

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